Greta Thunberg- Wütend und engagiert

Als ich gestern Abend die Rede von Greta Thunberg, vor den Mächtigen dieser Welt, bei der Eröffnung des Welt Klima Gipfels in New York sag, ahnte ich schon was gleich in den sozialen Netzwerken dieser Welt abgehen würde.

Da stand diese junge wütende Frau, 16 Jahre alt vor der Polit Elite dieser Welt. Vor Menschen, deren Geschäft es ist, poitische Entscheidungen zu treffen. Vor Trump, Merkel, Macron und wie sie Alle heissen und sie war richtig wütend, die Verzweiflung war in ihren Augen zu sehen und sie tat das was eine junge Frau tun kann, wenn sie vor einem übermächtigen Gegner steht, der sie eigentlich überhaupt nicht ernst nimmt. Sie geigte ihm die Meinung, aus vollem Herzen! Keine diplomatische Rede, die keinem wirklich weh tat, kein Wischiwaschi, volles Brett und mitten ins Gesicht, sagte sie was sie fühlt, was sie fordert und was sie von den PolitikerInnen dieser Welt hält.

Sie musste sich nicht an irgendein Protokoll halten, sie hatte keine Partei hinter sich, deren Interessen sie wahren musste. Sie war alleine da oben und auf der großen Bühne, vor diesen Profis, vor hunderten Kameras und den Augen von Millionen Menschen, die diese Rede erwarteten. Menschen die sie unterstützten, die große Hoffnung in ihre Rede steckten, aber auch Menschen die nur auf einen Fehler warteten, um Greta weiter zu diskreditieren, sie weiter durch den Schmutz zu ziehen und neue Kampagnen gegen sie, ihre Familie und die Fridays for Future Bewegung zu fahren.

„Wie könnt ihr es wagen?“ fragte Greta die PolitkerInnen dieser Welt und zeigte dabei offen ihre Gefühle. Mit Tränen der Wut in ihren jungen Augen kämpfte sie mit offenen Visier.

Die Reaktionen ließen nicht lange auf sich warten. Schon während der Rede überschlugen sich bei Twitter die Kommentare und Reaktionen und auch die Politik reagierte direkt und zeigte sofort, was sie von dieser Standpauke hält. Anhänger der jungen Frau, feierten ihren Mut und ihre klaren Worte, sprachen ihre Solidarität aus und teilten die Rede. Für die Gegner war es der Auftritt eines „….ferngesteuerten Kindes, dass von seinen Eltern instrumentalisiert wird…“ und das waren noch die harmlosesten Worte die ich aus den Reihen der rechten Populisten- Bubble, die Greta zu ihrem Lieblingsziel erklärt hat, zu lesen waren. Den Politprofis war die Rede zu hart, zu emotional und einfach „…too much…“. Doch was haben diese Profis erwartet? Eine mit diplomatischen Winkelsätzen gespickte Rede, die so weichgespült ist, wie die Abschlusserklärung des Klimaabkommens der Bundesregierung letzte Woche? Ich bitte euch liebe Lindners, AKKs, und Scholzens, dort sprach eine 16 Jährige und sie war verdammt wütend! Sie hat euch mit deutlichen worten gesagt, was sie denkt und ihr solltet aufhören aus ihr einen Politprofi zu machen, das ist sie nicht. Sie hat das Glück, dass sie Menschen um sich herum hat, die ihr ermöglichen, sich gegen euch aufzulehnen

Der Klimaschutz beginnt nicht bei Greta Thunberg“ sagte Bundes Umweltminister Müller, da gebe ich ihm Recht. Aber er beginnt leider nicht bei den Regierungen dieser Welt, denn die haben die letzten Jahrzehnte leider auch nicht damit begonnen.

Vielleicht beginnt er nicht bei Greta, aber Greta hat wenigstens begonnen und und vielen Menschen, Kindern und Jugendlichen, Erwachsenen und Alten eine Stimme gegeben und sie motiviert auch ihre Stimme zu erheben.

Und solange, die großen RechtspopulistInnen in Europa, AFD, UKIP, FN etc. weiter toben und diffamieren, verleumden und beschimpfen, wird Greta hoffentlich weiter kämpfen und viele Menschen dazu bringen auf die Straße zu gehen.

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