Erster Schritt

Manchmal sind Schlafstörungen bzw. Einschlafstörungen doch zu was gut. Die letzte Nacht war mein Kopf besonders aufmüpfig und sprang von Gedanken zu Gedanken. Da wurde mir Bewusst, ich muss was tun, sonst reißt es mich irgendwann in die tiefste Hölle dieser Erde. Da ich eh für ne neue Überweisung zum Hausarzt musste, stand mein Entschluss fest, ich werde mir Hilfe suchen. Denn daß ich Hilfe brauche, das war mir schon lange klar. Die dunklen Gedanken, die panische Angst vor so vielen Dingen, die nie endenden Wellen von wirren nie zusammen passenden Monologen meines Gehirns in der Nacht. Es muss ein Ende haben!

Ich möchte endlich ein halbwegs vernünftiges Leben führen. Ein Leben ohne Panik, Wahnsinn und weniger Chaos. Also, bin ich zu meinem Hausarzt, ein alter Hausarzt, wie es sie schon ewig gibt. Etwas knurrig, etwas mürrisch, aber das Herz am rechten Fleck. Also rein ins Behandlungszimmer und die üblichen Dialoge. Schulter…. neue Überweisung…. blaaa….blubb…. „hör mal Volker (Ja, wir duzen uns und das is auch gut so!) ich hab nen Problem, ich glaube ich habe ne ausgewachsene Depression! Und was soll ich euch sagen, es war garnicht so schlimm wie ich dachte. Nach einem kurzen Gespräch, einigen Fragen von ihm, sagte er mir die Worte in die ich soviel Hoffnung stecke, „Jong, datt krieje wir ooch widda hinn!“.

Ich bin jetzt, so glaube ich wenigstens, auf dem richtigen Weg. Der erste Fußabdruck ist gesetzt und es werden noch Einige folgen. Denn es liegt an mir, diesen Weg zu beschreiten und meine Spuren zu hinterlassen.

Leeve Jroos

Euer Barschlamperich

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